Michelangelostraße in Prenzlauer Berg, 1. Preis städtebaulicher Wettbewerb 2014: Frank Görge Architekt, Hamburg und  Breimann & Brunn, Hamburg +++ Nachverdichtung zwischen der südlich gelegenen Thomas Mann Siedlung und den Zeilenbauten im Norden

Michelangelostraße in Prenzlauer Berg, 1. Preis städtebaulicher Wettbewerb 2014: Frank Görge Architekt, Hamburg und
Breimann & Brunn, Hamburg +++ Nachverdichtung zwischen der südlich gelegenen Thomas Mann Siedlung und den Zeilenbauten im Norden

Ich kann es immer noch nicht ganz glauben, dass Pfarrer Zeiske das durchgezogen hat. Er bat um Wortmeldungen und bekam ganze 51. Als er durch die Bankreihen in der Gethsemanekirche ging, durchzählte und die Liste schrieb, dachte ich, er hört bei Nr. 20 auf und plant die Moderation um. Aber er war konsequent. Nur ein unterschwelliger Seufzer „Oh Gott …“ entglitt ihm, da war er etwa bei Nr. 40.

Anwohner der Michelangelostraße in Prenzlauer Berg waren zu einer Informationsveranstaltung gekommen, wo Baustadtrat Kirchner und Senatsbaudirektorin Lüscher ein Neubauprojekt vorstellten, bei dem 1.500 Wohnungen entstehen sollen.

Nach eineinhalb Stunden bin ich gegangen. Das Wort hatte gerade die Meldung Nr. 17. Später kam ich wieder, und sie waren doch tatsächlich mit Rede und Antwort bei Nr. 48 angelangt. Vor jedem, der zu diesem Zeitpunkt noch in der Kirche war, zöge ich den Hut, wenn ich einen hätte. Vor den Anwohnern, aber vor allem vor Kirchner, Lüscher und Zeiske. Von Anfang an hatten sie hundertprozentigen Gegenwind. Wie oft haben sie sich wiederholt und blieben doch missverstanden?

Ich spare mir Inhalte. Und Zitate. Für heute. – Es war eine starke Veranstaltung, auf beiden Seiten. Aber auch eine, die zeigte, dass Betroffenheit manchmal blind machen kann.

Übrigens interessant, dass der Live-Bericht der Abendschau die Stimmung nicht wirklich einfangen konnte. Es war rauher. Aber hier ist der Beitrag noch bis 15. April zu sehen.

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