— Nachricht — In der Wilhelmstraße sollen Plattenbauten abgerissen werden. Ein Wohnblock mit fast 100 Wohnungen zwischen Behren- und Französischer Straße nahe der Britischen Botschaft soll einem Neubau mit Lochfassade weichen, berichtet die Berliner Zeitung am Mittwoch Abend. Demnach sollen die betroffenen Mieter der Wilhelmstraße 56 bis 59 jetzt in einem Sozialplanverfahren in andere Häuser der Straße umgesetzt werden. Die meisten Mieter wehren sich dagegen und bekommen Unterstützung von der Bürgerinitiative Wilhelmstraße, die 2011 schon gegen die Nutzung der Plattenbauten als Ferienwohnungen aktiv geworden war. Auch Katrin Lompscher, stadtentwicklungspolitische Sprecherin der Linken im Abgeordnetenhaus, kritisiert in dem Bericht die „Vernichtung von bezahlbarem Wohnraum“. Eigentümerin der Häuser ist die B.Ä.R. Grundstücksgesellschaft, die die insgesamt 933 Wohnungen 2003 von der Wohnungsbaugesellschaft Mitte gekauft hatte. Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung hatte die Bewohner über die Abrisspläne der B.Ä.R. vor zwei Wochen informiert. (Berliner Zeitung, Futurberlin)

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