— Nachricht — Die Zahl der Kritiker der umstrittenen Repräsentanz von Thyssen-Krupp am Schlossplatz wächst. Nachdem zuletzt der Stadtplaner Florian Mausbach in der Berliner Zeitung gegen das Projekt plädiert hatte, hat sich jetzt auch der Landesdenkmalrat dagegen ausgesprochen und rät, auf den Bau zu verzichten, wie der Tagesspiegel und die Berliner Zeitung heute und gestern berichten. Die Umgebung des ehemaligen Staatsratsgebäudes als Baudenkmal mit dem Liebknechtportal würde durch den neuen Glaskubus massiv geschädigt. Auch Manfred Rettig von der Stiftung Berliner Schloss – Humboldtforum und der stadtenwicklungspolitische Sprecher der CDU im Abgeordnetenhaus, Stefan Evers, schließen sich laut Tagesspiegel dieser Meinung an. Thyssen-Krupp hatte im Januar einen Entwurf des Architekturbüros Schweger & Partner präsentiert, der wegen seiner Glasarchitektur und räumlichen Nähe zum ehemaligen Staatsratsgebäude schnell auf Kritik gestoßen war. Später hatte Thyssen-Krupp angekündigt, das Gebäude nicht gegen den Willen der Berliner bauen zu wollen. (Tagesspiegel, Berliner Zeitung)

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