Gotteshaus zu Gast im Bodemuseum

House of One macht Künstlergespräche im Bodemuseum, heute

Archäologisches Feld im House of One: auf den Fundamenten der Petrikirche solle es gebaut werden (Visualisierung Kuehn Malvezzi Architekten, Berlin)

Archäologisches Feld im House of One: auf den Fundamenten der Petrikirche solle es gebaut werden (Visualisierung Kuehn Malvezzi Architekten, Berlin)

Auch wenn das ambitionierte House of One am Petriplatz in Mitte noch nicht gebaut ist, ja noch nicht einmal der Baubeginn in Angriff genommen werden kann, weil die erste Million Euro Spenden noch nicht eingenommen ist, lebt das interreligiöse Projekt vom täglichen Austausch und gemeinsamen Andachten seiner christlichen, jüdischen und muslimischen Akteure. „Wir warten nicht bis das Haus da ist“, sagte neulich der Imam Kadir Sanci, als er das Projekt im Kardelen Kulturverein in Spandau vorstellte. Heute gibt es die Fortsetzung der „Künstlergespräche – Die Gesichter Gottes“ im Bodemuseum, wo das House of One zu Gast ist in der Ausstellung „Ein Gott“. Diesmal mit dem deutschen Maler Michael Triegel. Er befasst sich in seinen Arbeiten mit mythischen und religiösen Motiven. Ab 18:00 Uhr.

Die internationale Spendenkampagne läuft seit Juni 2014. Knapp 170.000 Euro sind bis jetzt zusammengekommen. Bauphase eins inklusive Grundsteinlegung startet bei einem erreichten Spendenaufkommen von 1 Million Euro. Bauphase zwei bei 25 Millionen. Insgesamt werden 43,5 Millionen Euro Baukosten für das House of One veranschlagt. Es soll Kirche, Synagoge und Moschee in einem sein.

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