Stadtgebete statt Stadtdebatte geht auch

House of One nach dem Entwurf der Architekten KuehnMalvezzi am heutigen Petriplatz in Mitte mit Blick aus der Gertraudenstraße (© KuehnMalvezzi)

House of One nach dem Entwurf der Architekten KuehnMalvezzi am heutigen Petriplatz in Mitte mit Blick aus der Gertraudenstraße (© KuehnMalvezzi)

Ebenfalls ein Projekt auf dem Territorium der Berliner Altstadt, über das heute geredet wird, ist das „House of One“. Vor Beginn der Spendenkampagne für das interreligiöse Gotteshaus im Juni 2014 war es bekannt unter dem Namen „Bet- und Lehrhaus am Petriplatz“. Das Haus steht noch nicht. Es soll Kirche, Synagoge und Moschee in Einem sein – und überhaupt für jeden zugänglich. 154.190 Euro sind bis jetzt gesammelt worden. Gebraucht werden insgesamt 43,5 Millionen. Kommen die zusammen und steht „die gebaute Ringparabel“, gibt es jährlich am 14. April Lessings „Nathan der Weise“ hier als Theaterstück zu sehen. An dem Tag fand 1783 in Berlin dessen Uraufführung statt. Könnte das nicht ein Motiv für die Spende sein? – Der Journalist und Theaterkritiker Dirk Pilz stellt das Projekt heute um 15:00 Uhr in der C.G. Jung-Gesellschaft Berlin, Klosterstraße 66 (U2-Bhf. Klosterstraße) vor.


Mehr Infos zum Event unter: www.jungberlin.de

Zum „House of One“ hab ich unter dem Titel „Die drei Ringe vom Petriplatz“ auch einen Artikel für das Magazin Stadtaspekte geschrieben (siehe hier)

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