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Mit voraussichtlich elfjähriger Verspätung wird ab 2013 die Straßenbahn auch zwischen Nordbahnhof und Hauptbahnhof verkehren. Nachdem das Verwaltungsgericht Berlin zwei Tage vor Heilig Abend die Klagen des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), der City Grund Verwaltungsgesellschaft und zwei Anwohnern abgewiesen hat, steht dem Ausbau der Invalidenstraße im Bezirk Mitte nichts mehr entgegen. – Es sei denn, der Antrag des Hoteliers Carl Loyal beim Oberverwaltungsgericht auf Zulassung der Berufung hätte Erfolg; das Gericht hatte gegen das Urteil keine Berufung zugelassen. Die Bauarbeiten könnten im März beginnen, kündigte Stadtentwicklungssenatorin Ingeborg Junge-Reyer (SPD) an. Die einst durch die Mauer geteilte Invalidenstraße soll auf insgesamt vier Fahrspuren mit zwei integrierten Straßenbahngleisen und Radwegen an den Fahrbahnrändern verbreitert werden. Die Klagen richteten sich gegen zu erwartende Belastungen durch Lärm und Luftschadstoffe infolge des ansteigenden Kfz-Verkehrs. Der Senat plant, lärmmindernden Asphalt zu verbauen und Tempo 30-Zonen einzurichten; zur Schadstoffbegrenzung käme auch ein Lkw-Verbot in Betracht. Mit dem Ausbau der Invalidenstraße bezweckt der Senat, die Innenstadt von Kfz-Durchgangsverkehr zu entlasten und den Hauptbahnhof an das Tramnetz anzuschließen. (Berliner Zeitung, Tagesspiegel, futurberlin)

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