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	<title>Thema Stuttgarter Platz &#8211; Futurberlin</title>
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	<description>Guide für Gegenwart und Zukunft der Stadt</description>
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		<title>Stutti ist Premium</title>
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		<dc:creator><![CDATA[André Franke]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Feb 2017 18:45:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blogposts]]></category>
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		<category><![CDATA[Ursula Flecken]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Stutti ist eine Einladung, mal ein paar Schritte zu Fuß zu gehen. Wer ihr nicht folgt, muss trotzdem laufen, denn die Umsteiger zwischen S- und U-Bahn werden dazu gezwungen. Eine Promenade muss her! Oder „Premiumroute“. Was auch immer ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://futurberlin.de/stutti-ist-premium">Stutti ist Premium</a> erschien zuerst auf <a href="https://futurberlin.de">Futurberlin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ich habe ein kleines Heft. Das nennt sich „Planungsrundschau“ und stammt noch aus meinen Studienzeiten. Und es gibt einen Ort in Berlin, der mich immer wieder an dieses Heftchen denken lässt (A5-Format, 118 Seiten): der Stutti. Immer wenn ich hier bin, fällt mir der Artikel von Ursula Flecken und Juliane Martinius ein, in dem die Stadtplanerinnen fragen: </strong></p>
<blockquote><p>„Wer macht hier eigentlich Stadtplanung? &#8211; Ist es die Deutsche Bahn (…), der Investor (…), die Baustadträtin (…), die planende Verwaltung (…), der Architekt (…), das Planungsbüro (…), die Bürgerinitiative (…), das Land Berlin (…), der Bezirk Wilmersdorf (…), die Öffentlichkeit (…)?“</p></blockquote>
<h2>Übern Stutti gestolpert, ins Regal gegriffen</h2>
<p>Jetzt komme ich am Stutti vorbei und sehe, er sieht aus wie immer, wie vor Jahren. Es scheint gar nichts passiert zu sein. Richtung Windscheidtstraße, wo ich zum Törtchen-Essen eingeladen bin, bleib ich stehen und wundere mich über die Brache am Wegesrand. <strong>Brache?</strong> Ein Schild weist darauf hin, dass es sich um eine Grünanlage handelt. Muss wohl am Winter liegen, der das Grüne grau macht. Aus dem kritisierten Bauprojekt ist offenbar nichts geworden.</p>
<div id="attachment_9135" style="width: 310px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://futurberlin.de/wp-content/uploads/2017/01/Stutti-1.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-9135" class="wp-image-9135 size-medium" src="https://futurberlin.de/wp-content/uploads/2017/01/Stutti-1-300x225.jpg" alt="Verwilderter Stutti, Januar 2017 - aber zumindest „geschützt“ (Foto: André Franke)" width="300" height="225" srcset="https://futurberlin.de/wp-content/uploads/2017/01/Stutti-1-300x225.jpg 300w, https://futurberlin.de/wp-content/uploads/2017/01/Stutti-1-150x113.jpg 150w, https://futurberlin.de/wp-content/uploads/2017/01/Stutti-1-768x576.jpg 768w, https://futurberlin.de/wp-content/uploads/2017/01/Stutti-1-1024x768.jpg 1024w, https://futurberlin.de/wp-content/uploads/2017/01/Stutti-1.jpg 1280w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p id="caption-attachment-9135" class="wp-caption-text">Verwilderter Stutti, Januar 2017 &#8211; aber zumindest „geschützt“ (Foto: André Franke)</p></div>
<p>Die Planungsrundschau berichtete in ihrer damals ersten Ausgabe von 2001 (<a href="http://planungsrundschau.de/planungsrundschau01/frameset.htm" target="_blank">hier online</a>) von dem Projekt eines Investors, der am Stuttgarter Platz <span style="text-decoration: underline;">auf 560 Meter Länge eine Riegelbebauung mit großflächigem Einzelhandel und einem 19-geschossigen Hotelhochhaus</span> plante. Der Stutti wäre zugebaut und oberirdisch durch die Zufahrten einer Tiefgarage zerschnitten worden. Auslöser für das Projekt war (und jetzt wird´s spannend): <strong>die Deutsche Bahn wollte den S-Bahnhof Charlottenburg mit dem etwas entfernter liegenden U-Bahnhof Wilmersdorfer Straße zusammenlegen</strong> und die freiwerdende Fläche am Stutti verkaufen. Das Umsteigen sollte „besser“ werden. Klingt ja auch irgendwie richtig, im ersten Moment, den öffentlichen Verkehr dadurch zu stärken, den Leuten ein paar Minuten mehr Zeit zu schenken. Minuten … mehr Zeit &#8230;</p>
<h2>Der Stutti &#8211; ein Geschenk</h2>
<p>Die beiden Autorinnen forderten im Artikel weniger Baumasse, mehr Freiraum und Stadtqualität, auch eine bessere Bürgerbeteiligung &#8211; aber darauf will ich hier gar nicht hinaus. Sondern ich frage mich, <span style="text-decoration: underline;">warum die Bahnhof-Fusion überhaupt stattfinden muss</span> (ich glaube, sie ist heute längst nicht mehr geplant). 400 Meter von A nach B laufen (zu müssen), ist grundsätzlich gut. Gut für den Mensch! Gut für den Großstadtmensch. Wir müssen das Laufen wieder lernen. Sicher spart Zeit, wer flüssig mit den Öffentlichen unterwegs ist. Wir leben aber heute in einer Zeit, in der <strong>jede körperliche Bewegung zählt</strong>, auch wenn sie im Alltag einen konkreten Zweck hat (kann schon mal passieren, muss nicht gleich Sport sein), weil sie uns ganz einfach gesund hält (10.000 Schritte soll der Mensch am Tag machen, sagt der Fußverkehr-Verband). Ich bin neulich mit Freunden bei meinem <span style="text-decoration: underline;">Birthday-Walk 27 Kilometer durch Berlin gelaufen</span> (anvisiert hatten wir 40), von morgens um acht Uhr bis abends um sieben (dazwischen die Mahlzeiten). Was sind da 400 Meter noch? Seitdem gehe ich lieber mal eine Station zu Fuß, um wenigstens ein bisschen im Gang zu bleiben. Jeder Weg ist ein Geschenk. So gesehen ist es auch der Stutti.</p>
<div id="attachment_9136" style="width: 589px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://futurberlin.de/wp-content/uploads/2017/01/Stutti-2.jpg"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-9136" class="size-large wp-image-9136" src="https://futurberlin.de/wp-content/uploads/2017/01/Stutti-2-1024x768.jpg" alt="Westlicher Stuttgarter Platz 2017 - sieht eigentlich ganz schön aus, aus dieser Perspektive jedenfalls (Foto: André Franke)" width="579" height="434" srcset="https://futurberlin.de/wp-content/uploads/2017/01/Stutti-2-1024x768.jpg 1024w, https://futurberlin.de/wp-content/uploads/2017/01/Stutti-2-150x113.jpg 150w, https://futurberlin.de/wp-content/uploads/2017/01/Stutti-2-300x225.jpg 300w, https://futurberlin.de/wp-content/uploads/2017/01/Stutti-2-768x576.jpg 768w, https://futurberlin.de/wp-content/uploads/2017/01/Stutti-2.jpg 1280w" sizes="(max-width: 579px) 100vw, 579px" /></a><p id="caption-attachment-9136" class="wp-caption-text">Westlicher Stuttgarter Platz 2017 &#8211; sieht eigentlich ganz schön aus, aus dieser Perspektive jedenfalls (Foto: André Franke)</p></div>
<p>Was für ein Potenzial der Stuttgarter Platz doch hätte, würde man die Strecke zwischen S- und U-Bahnhof den Fußgängern so einrichten, dass es für sie das Highlight ihres (Arbeits-)Weges, das Highlight des Tages würde, ein Fest für alle Stadtreisenden! In Aachen wird gerade im Auftrag des Bauministeriums im Rahmen des Modellprojekts „Aktive Mobilität in städtischen Quartieren“ eine <strong>Premiumroute für den Fußverkehr</strong> geschaffen (<a href="http://www.bbsr.bund.de/BBSR/DE/Home/Topthemen/aktive_mobilitaet_staedtische_quartiere.html" target="_blank">bbsr.bund.de</a>, <a href="http://www.aachener-nachrichten.de/lokales/aachen/eine-vielzahl-an-massnahmen-fuer-das-projekt-suermondt-viertel-1.1533412" target="_blank">aachener-nachrichten.de</a>). „Premiumroute“ hört sich schon mal gut an.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://futurberlin.de/stutti-ist-premium">Stutti ist Premium</a> erschien zuerst auf <a href="https://futurberlin.de">Futurberlin</a>.</p>
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