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	<title>Thema Stadtsoziologie &#8211; Futurberlin</title>
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	<description>Guide für Gegenwart und Zukunft der Stadt</description>
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		<title>Nachdenken über G.</title>
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		<dc:creator><![CDATA[André Franke]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 Jan 2015 23:09:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Eventreport]]></category>
		<category><![CDATA[Bevölkerung & Demografisches]]></category>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://futurberlin.de/wp-content/uploads/2015/01/difu-Dialog.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-6706" src="https://futurberlin.de/wp-content/uploads/2015/01/difu-Dialog-212x300.jpg" alt="difu-Dialog" width="212" height="300" srcset="https://futurberlin.de/wp-content/uploads/2015/01/difu-Dialog-212x300.jpg 212w, https://futurberlin.de/wp-content/uploads/2015/01/difu-Dialog-106x150.jpg 106w, https://futurberlin.de/wp-content/uploads/2015/01/difu-Dialog.jpg 600w" sizes="(max-width: 212px) 100vw, 212px" /></a>In ihren Abschlussworten mutmaßt Moderatorin Ricarda Pätzold, es könne daran liegen, dass der Saal so “sittsam” sei. Gepolsterte Stühle, Auslegware, geringe Deckenhöhe und: jede Menge Wissenschaftler – hier würde jeder Aufschrei versacken, jeder Protest versinken in analytischer Gemütlichkeit. Also gibt es auch keinen. Und es klingt fast, als hätte sich Pätzold beim gestrigen Difu-Dialog, bei dem es um das <strong>Reizthema Gentrifizierung</strong> ging, insgeheim mehr Stimmung gewünscht.</p>
<p>Die Volksfurcht vor der Gentrifizierung tritt sonst zutage bei jeder Infoveranstaltung oder Bürgerbeteiligung. Ein Bauprojekt braucht man. Aber das gibt es hier heute nicht. Im <strong>Deutschen Institut für Urbanistik (Difu)</strong> in der Zimmerstraße geht es um Gentrifizierung ganz abstrakt, um Konzepte zu ihrer Messbarkeit, losgelöst von konkreten Städten und Stadtteilen. – Alles sehr interessant. Und je mehr ich darüber nachdenke, desto ruhiger werde ich.</p>
<p>Diese Wissenschaftler! Die Wissenschaft schwebt über dem Phänomen. Aber sie schafft es nicht einmal, Gentrifizierung einheitlich zu definieren. <span style="color: #3366ff;">Einer der beiden Referenten, Andrej Holm, beschreibt das Bild eines von blinden Stadtforschern umgebenen Elefanten. Jeder greift nach einem anderen Teil. Niemand versteht das Ganze.</span> Und dann kommt da der Satz eines Betroffenen in Berlin, den Holm aus einem Interview zitiert:</p>
<blockquote><p>“Früher gab´s hier schöne Menschen, jetzt gibt´s schöne Häuser”</p></blockquote>
<p>… <a href="http://www.senioren-assistenz-in-berlin.de/wp-content/uploads/2014/08/gentrification.pdf" target="_blank">(in dieser Masterarbeit nachzulesen)</a>. Na bitte, kurz und schmerzlos.</p>
<p>Betroffen müsste man sein, dann versteht´s jeder. (Bloß nicht natürlich!) Im Kern hat die Debatte um Gentrifizierung und Verdrängung ja mit Emotionen zu tun. <strong>In <a href="http://www.betongold-der-film.de" target="_blank">“Betongold”</a> kommt das gut rüber, dem preigekrönten Dokumentarfilm von Katrin Rothe. Sie hätte man vielleicht einladen sollen.</strong></p>
<p>Wieviele von den 140 Difu-Gästen tatsächlich von G. betroffen sind? &#8211; Es erheben sich etwa zehn, als Pätzold anfangs danach fragt. Immerhin: Holm steht auch. Er zeigt im Vortrag übrigens eine Wörter-Wolke mit Gentrifizierungsvokabular, die die Präsenz in deutschen Medien abbildet: Gentrifizierung hat in den letzten Jahren im wahrsten Sinne des Wortes Schlagzeilen gemacht. Ein Grund, das auf diesem Blog nicht fortzusetzen.</p>
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