So wird Berlin Beamtenstadt

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21. Februar 2013

In Berlin wackelt nicht nur die Schinkelkirche auf dem Friedrichswerder. Wofür dort der Neubau der luxuriösen Kronprinzengärten die Ursache sein soll – das muss offiziell erst noch bewiesen werden -, sorgen im Westen des Hauptbahnhofs die Bauarbeiten zum neuen Bundesministerium des Innern. Hier klagt heute noch der Hausherr der benachbarten und in Fachwerk so märchenhaft schlummernden Restauranthütte „Paris-Moskau“ über Risse im Gebäude. Aber Wolfram Ritschl wolle das seinen Gästen nicht unbedingt unter die Nase reiben, wie er in der „Abendschau“ sagt. Ein Kamerateam fährt mit der S-Bahn und zeigt die drei Bundesbaustellen Innenministerium, Bildungsministerium und Lüdershaus, die alle, teils verschneit, direkt an der Strecke liegen und ungeachtet von touristischen Augen vor sich hinwachsen. Für das Innenministerium soll das Richtfest schon am 22. Mai stattfinden. Jede Wette, dass das auch ein Grund zum Feiern für Herrn Ritschl ist.

zum Video der „Abendschau“

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