Mehdorn, Müller, Mut – nur gemeinsam holen wir die EM 2020 ins Olympiastadion

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11. März 2013

Na, wer sagt’s denn! – Jetzt läuft alles nach Plan. Hartmut Mehdorn wird Manager des Berliner Großflughafens. Niemand, der den Futurberlin-Quickie vom 24. Februar mit Herzblut gelesen hat, hätte sich für die BER-Nachfolge jemals jemand anderen als den Mann vom Hauptbahnhof vorzustellen gewagt. Denn Mehdorn ist der „Colt für alle Fälle“, wenn es um Punktlandungen geht. Brachte er vor sieben Jahren das Kunststück fertig, nur Tage vor der Fußball-WM den Hauptbahnhof zu eröffnen, hat er es diesmal vielleicht auf die Fußball-EM im Jahre 2020 abgesehen. Dann wird eine Stadt in Deutschland die Ehre haben, neben zwölf europäischen anderen, Austragungsort zu sein. München hat die Bewerbung schon abgegeben, und Horst Seehofer freute sich zu diesem Anlass über den glasklaren Standortvorteil Münchens mit funktionierendem Flughafen – mit einem Lächeln in Richtung Berlin. Da aber noch nicht aller Tage Abend ist, schlug Futurberlin in dem Quickie vor, die in Berlin geplante Internationale Bauaustellung, die IBA 2020, die programmatisch bisher ihr Thema auf die Frage des Wohnens richtet, besser für die Fertigstellung des BER heranzuziehen, damit die Punktlandung aus Flughafen und Fußballfest größtmögliche Chancen bekommt. Dass in dieser Woche, die Mehdorns erste als BER-Manager sein wird, der Senator für Stadtentwicklung, Micheal Müller, zum IBA-Erfahrungsaustausch nach Hamburg reist, passt da vorzüglich ins Bild und macht Mut auf den Anstoß in Berlin. Bald, im Sommer 2020.

zum Futurberlin-Quickie vom 24. Februar

 

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