Las Vegas Benz, die East Side Mall und das Vier-Millionen-Zimmer

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25. Oktober 2017

Die Morgenpost schreibt zweimal (zwei Richtfeste in eine Woche) über das Entertainment-Viertel rund um die Mercedes-Benz-Arena. In „So sieht das Viertel rund um den Mercedes Platz aus“ spricht sie mit:

  1. Katharina Dinovski, die ihr Büro im S-Bahnbogen hat,
  2. Moritz Hillebrand, der seit 18 Jahren für die Anschutz Entertainment Group (AEG) arbeitet,
  3. Marcin Markovski, der dort wohnt (!), aber bald nach Amsterdam weiterzieht.

East Side Mall mit Hochhaus (Bild: FREO Group)

In dem Artikel „Am Donnerstag feiert die East Side Mall Richtfest“ erfährt man, dass von der Warschauer Brücke eine 60 Meter lange Brücke (Baubeginn 13. November) in das 68. Einkaufszentrum Berlins rüberführen soll, eine Verbindung, auf der auch die Besucher der East Side Gallery entlang geführt werden, direkt durch die Mall. Daneben entsteht ein Bürohochhaus von 140 Metern Höhe. Zitiert werden der Mall-Projektleiter, Martin Sänger, und der Vice President von AEG, Michael Kötter. Letzterer mit der Größe des Mercedes-Platzes: 13.000 Quadratmeter. Im ersten Artikel war er noch halb so groß. Kötter beschwört Las Vegas herauf: Multiplex-Kino, Music-Hall, Bowling-Bahn, acht Medientürme mit Lichtshows …


Die B.Z. hat Berlins teuerste Einraumwohnung ausfindig gemacht: Sie kostet 3.950.000 Euro. Erster Haken: Das ist der Preis für den Rohbau. Einrichtung kostet extra. Zweiter Haken: Die Wohnung ist sehr groß (329 Quadratmeter), was den Preis erklärt. Der Quadratmeter kostet also nur noch ca. 12.000 Euro, was in Berlin angesichts von „The Wilhelm“ (31.880 Euro pro Quadratmeter) keine weltbewegende Größenordnung mehr ist. Das Fundstück der B.Z. befindet sich im „Metropolpark“ (Projektname), gegenüber vom ehemaligen Bärenzwinger. Ganzer Artikel: „Vier Millionen Euro – das ist Berlins teuerste Einzimmer-Wohnung“…

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