TOUR : Berliner Begegnungszonen

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12. Februar 2016
Berliner Begegnungszone

Einweihung der Berliner Begegnungszone Maaßenstraße in Schöneberg, Oktober 2015 (Foto: André Franke)

Aus dem Schweizerischen kommend, genau wie Berlins Senatsbaudirektorin Regula Lüscher, macht in Berlin die Idee von der Begegnungszone Schule. Dabei wird der Straßenraum so umgestaltet, dass Fußgänger mehr und Autofahrer weniger Fläche zur Verfügung haben. Das Tempolimit wird runtergesetzt, die Radfahrer kommen auf die Straße – und somit den Fußgängern nicht mehr in die Quere. Der absolut Leidtragende ist der ruhende Verkehr, sprich die parkenden Autos. Sie werden aus dem Stadtbild gelöscht, ersetzt durch Aufenthaltsqualitäten wie Sitzbänke oder Kunst im öffentlichen Raum. Die Maaßenstraße in Schöneberg ist 2015 zur Begegnungszone gemacht worden. Die Bergmannstraße in Kreuzberg wird gerade geplant. Und dem Checkpoint Charlie soll nach den Plänen der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung das Gleiche widerfahren. Die Träume des Fuß e.V. gehen noch weiter:  Der Verband für den Fußverkehr fordert, die Oranienburger Straße in Mitte zur Begegnungszone zu machen und auch den Boulevard Unter den Linden.

Radtour: 4h, Fußtour kombiniert mit Bahn: 4h, Fußtour im Reinformat als Spaziergang: 6 h, Buchung hier

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